Diese erlesenen Eckkonsoltische wurden in der Gustavianischen Epoche am Ende des 18. Jahrhunderts gefertigt. Sie bestehen aus Amarantholz, mit Furnier im selben Holz, und sind mit feinen, feuervergoldeten Messingbeschlägen verziert.
Die halbkreisförmigen Tische, bestimmt für die Platzierung in Raumecken, besitzen eine in die Zarge eingelassene Schublade. Drei sich verjüngende, kannelierte Beine tragen die Konstruktion, verbunden durch eine untere Ablage, und enden in vergoldeten Messinghülsen.
Provenienz:
Einer der Tische trägt ein rotes Lacksiegel mit der Inschrift „Kongl: Öfverståthållar Ämb: Canceli 1791“. Dieses belegt, dass das Möbel einst zur Kanzlei des Königlichen Statthalteramtes in Stockholm gehörte – jener Behörde, die für die Verwaltung und Ordnung der Stadt verantwortlich war.
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